Weitere Informationen zur Vasektomie

Bei der Sterilisation des Mannes (auch Vasektomie genannt) handelt es sich um eine Form der Empfängnisverhütung, die vorwiegend bei Männern mit abgeschlossener Familienplanung angewandt wird.

 

In einem kurzen operativen Eingriff werden die Samenleiter durchtrennt und so der Transport von Spermien in das Ejakulat unterbunden. Die Hormonproduktion der Hoden und die Erektionsfähigkeit werden in keinster Weise beeinflusst. Ebenso ist eine normale Ejakulation möglich, da der Großteil der Samenflüssigkeit in der Prostata und den Samenblasen gebildet wird. 

 

Der Pearl-Index (Indikator für die Sicherheit der Verhütungsmethode) beträgt 0,1 und liegt damit in einem extrem sicheren Bereich. Das bedeutet, dass von 1000 Paaren mit ungeschütztem Geschlechtsverkehr lediglich eine ungewollte Schwangerschaft zustande kommt. Zum Vergleich: bei der Verhütung mit einem Kondom liegt diese Zahl bei etwa 20-150 ungewollten Schwangerschaften. 

 

Für den Fall, dass Sie sich als Patient auch nach vielen Jahren für eine Rückoperation entscheiden, sind die Erfolgsraten einer Rekanalisation hoch. In der Literatur sind hierfür Zahlen von 80-95% dokumentiert. 

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